FAQs

Ziel dieses Programms ist es mittelfristige, risikobehaftete Forschungsvorhaben zu fördern, welche signifikante technologische Innovationen zum Ziel haben. Der zu entwickelnde Prototyp soll dem Funktionsnachweis des Konzepts dienen. Typische Projektlaufzeiten liegen bei ca. zwei Jahren.

Wie hoch ist die Finanzierungsquote?
Aufgrund des angestrebten Neuheitsgehaltes und Technologiesprunges sowie des F&E Risikos der Projekte beträgt werden zwischen 50% und 75% der beihilfefähigen Projektkosten gefördert. Mehr Information zu den Fördermodellen finden Sie unter den Projektarten.

Gibt es Obergrenzen bei den Projektkosten?
Bei zu großen Projekten mit entsprechend hohen Kosten wird geraten, dass das Projekt nach thematischen Schwerpunkten untergliedert wird. Damit steigen die Chancen auf zumindest eine Teilfinanzierung. Nehmen Sie in solchen Fällen Kontakt mit dem Programm-Management auf und nutzen Sie die Möglichkeit zur Einreichung einer Kurzbeschreibung Ihres Projekts bis ca. 3-4 Wochen vor Einreichfrist um ein unverbindliches Feedback zu erhalten.

Kann man Projekte einreichen, die bereits von anderen Stellen in Österreich oder der EU gefördert werden oder wurden?
Förderungen durch Dritte sind grundsätzlich erwünscht. Allerdings ist klar zu zeigen, warum das Projekt die Förderung durch das gegenständliche Impulsprogramm benötigt. Gestellte Förderanträge an weitere Institutionen sind im Projektantrag zu nennen. Bei Kumulierung von Fördermitteln darf jedoch eine Beihilfenintensität von 50% (für „forschungsintensive“ Projekte 75%) nicht überschritten werden.

Können auch Projekte eingereicht werden, die in Kooperation mit Partnern in anderen EU-Mitgliedsstaaten bzw. außerhalb der EU durchgeführt werden?
Sowohl Kooperationen mit Partnern aus den EU-Mitgliedsstaaten als auch außerhalb der EU sind möglich. Ein wesentliches Kriterium dabei ist, dass das Projekt einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Forschung und Entwicklung sowie zur Zielerreichung des Programms darstellt. Ausländische Unternehmen, die keinen Sitz in Österreich haben, können jedoch nicht über das Impulsprogramm FIT-IT finanziert werden; es sei denn, es liegen bilaterale Refinanzierungsabkommen mit dem Land des betreffenden Partners vor. Die Förderung ausländischer Forschungsinstitute ist möglich, wenn plausibel gemacht werden kann, dass kein Forscher in Österreich die notwendige Forschungsleistung erbringen kann.

Können auch angefangene oder abgeschlossene Projekte eingereicht werden?
Grundsätzlich können nur Kosten, die nach Einreichung des Projekts entstehen und bewilligt wurden gefördert werden.

In welchem Ausmaß können Personalkosten von öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen (Universitäten, FH) geltend machen?
Für zusätzlich für das Projekt anzustellendes Personal („EU-Zusatzkosten“) erfolgt eine Finanzierung im für das Projekt notwendigen Ausmaß mit den tatsächlichen Kosten. Für bereits finanziertes Personal (Professoren etc.) können Kosten nur geringe Kosten geltend gemacht werden. Diese richten sich nach dem tatsächlich glaubhaft zu machenden Mehraufwand durch das Projekt, einem glaubhaft zu machenden Stundensatz und der jeweiligen internen Regelung der Organisation.

Werden neben den direkten Kosten auch indirekte Kosten (Overheads) finanziert und wie sind diese anzusetzen?
Indirekte Kosten (Raummieten, EDV-Nutzung, Abschreibungen, Büromaterial etc.) können angesetzt werden und sind grundsätzlich als Zuschläge zu den Personalkosten zu pauschalieren. Die indirekten Kosten werden vom FFF im Zuge von Rechnungsprüfungen ebenfalls geprüft.